Software-Updates schließen nicht nur Funktionslücken, sondern eliminieren oft auch gravierende Sicherheitslücken. Cyberkriminelle nutzen veraltete Programme gezielt aus, um in Unternehmensnetzwerke einzudringen. Deshalb ist es wichtig, Updates und Patches zeitnah zu installieren – idealerweise über automatische Update-Funktionen. Die IT-Abteilung sollte außerdem einen Überblick über eingesetzte Software behalten und über eine zentrale Verwaltung Sicherheitsmaßnahmen steuern. So werden Schwachstellen systematisch minimiert und das Risiko eines erfolgreichen Angriffs drastisch reduziert.
Viele Arbeitsprozesse erfordern den Einsatz spezifischer Anwendungen, die möglicherweise nicht vom Unternehmen selbst bereitgestellt werden. Vor der Installation neuer Software sollten Mitarbeiter stets Rücksprache mit der IT halten und nur vertrauenswürdige Quellen nutzen. Ungeprüfte Programme können versteckte Schadsoftware enthalten oder ungewollt sensible Daten preisgeben. Die Nutzung von offiziellen App-Stores und die Überprüfung der Zertifikate einer Software sind ein absolutes Muss – ebenso das Vermeiden privater Tools, sofern unternehmensinterne Alternativen vorhanden sind.
Ein effektives Patch-Management und die Einhaltung der Sicherheitsrichtlinien lassen sich durch Automatisierungstools und zentralisierte Verwaltung erleichtern. Unternehmensweite Strategie und Kontrolle helfen, alle Geräte auf demselben Sicherheitsniveau zu halten. Die IT sollte regelmäßige Reports erstellen und so Aktualisierungen lückenlos dokumentieren. Durch zeitnahe Benachrichtigungen im Fall von Schwachstellen bleibt das Sicherheitsniveau hoch und der administrative Aufwand gering, während gleichzeitig eine konsistente Umsetzung gewährleistet ist.